Was kann man zu Rhabarber pflanzen? - Hochbeet voll mit erntefrischen Rhabarber.
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Die großblättrige, urtümlich wirkende Pflanze kennen die meisten für die Herstellung von Kompott und Kuchen. Im Garten ist er genügsam, robust und leicht zu kultivieren. Die Staude ist mehrjährig, winterhart und steigert ihren Ertrag von Jahr zu Jahr.

Was kann man zu Rhabarber pflanzen und was ist sonst noch zu beachten?

In heimischen Gärten wächst der „gemeine Rhabarber“ den es in verschiedenen Sorten gibt. Besonders beliebt sind Erdbeer- und Himbeer-Rhabarber. Der chinesische Rhabarber ist eine reine Zierpflanze.

Pflanzzeit

Gesetzt wird zeitig im Frühjahr, geerntet werden kann ab April bis Ende Juni. Achtung: Rhabarber hat eine Deadline für die Ernte. Nach dem 24. Juni (Fest des Hl. Johannes) sollte kein Rhabarber mehr geerntet werden. Bis zu diesem Zeitpunkt hat sich in seinen Stielen die giftige Oxalsäure gebildet, die ihn für den Verzehr verdirbt.

Lichtverhältnisse

Volle Sonne muss nicht unbedingt sein, ein heller Standort aber jedenfalls.

Fruchtfolge

Rhabarber kann bis zu 8 Jahre lang an derselben Stelle wachsen. Da er zur Wucherung neigt, sollte dies bei der Pflanzung unbedingt bedacht werden.

Nachbarschaftskonflikte

Gutes Potenzial entfaltet das Gemüsebeet, wenn neben Rhabarber, Erbsen, Bohnen, Spinat, Salat und Kohlrabi gesetzt werden.

Bodenbeschaffenheit

Der Boden sollte tiefgründig sein, damit das Wurzelwerk sich ausbreiten kann. Eine Mischung aus Gartenerde, Kompost und natürlichem Dünger wie Urgesteinsmehl oder Hornspänen liefert optimale Ergebnisse.

Bewässerung

Der Boden sollte immer gut feucht sein. Längere Trockenperioden richten jedoch auch kaum Schaden an.